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Wednesday August 2017

Interview mit ... den Freiwilligen der Grubenbahn

Raphaël (31 Jahre)

Raphaël wuchs in Lamadeleine auf. Mit großem Interesse besucht er immer wieder den Doihl, wo sich ein Eingang zur Mine befindet mit seinem Vater der schon Mitglied bei der Grubenbahn ist. Als Enkel eines Minenarbeiters fühlt er einen starken Drang zur Welt des Minenbaus. So war es kaum überraschend, dass er mit 8 Jahren dem Verein „Minièresbunn“ beitritt. Diese kannte damals rund zehn Mitglieder, die eng zusammenarbeiten, um die Züge durch die Grube fahren zu lassen. Raphaël ist zwanzig Jahre später motivierter denn je, und seine Kumpel ebenso. Schließlich könnten unsere Besucher ohne den vollen Einsatz an allen Stellen - von der Zugführung über die Gleisinstandhaltung bis hin zur Restaurierung der historischen Züge – ihre Zeitreise nicht begehen.

 

Joël (31 ans)

Joël ist ein Kindheitsfreund Raphaëls, in der Grundschule sind sie in die gleiche Klasse gegangen und teilen zahlreiche Hobbys. Durch Jos, Raphaëls Vater, damals bereits Mitglied im Verein, lernen beide an einen Sommernachmittag die Minièresbunn kennen. Der Ausflug kommt ihnen einer Offenbarung gleich. Joël, dessen eine Großvater bei der CFL arbeitet, der andere im Stahlwerk in Belval, nimmt die Chance wahr, seiner Leidenschaft nachzugehen. Mit Kompetenz und Freude übernimmt er heute unter anderem Führungen durch die Grube. Vor einem Publikum zu sprechen stellte für ihn zunächst eine Herausforderung dar; mit der Zeit fand er jedoch ein so großes Gefallen daran, dass er sich dazu entschied, zu unterrichten. 

 

Tina (36 ans)

Tina kommt 2011 zum ersten Mal nach Fond-de-Gras, um die Steampunk Convention zu besuchen. Mit strahlender Begeisterung entdeckt sie die Grubenbahn „Minièresbunn“. Als junges Mädchen versetzen Züge sie in Bewunderung. Regelmäßig verbringt sie daher Tage bei Eisenbahnverbänden in Deutschland, um diese zu unterstützen. Sie ist vom Empfang der Minièresbunn so beeindruckt, dass sie nicht einmal zögert, jedes Wochenende nahezu 280km zu fahren, um zum reibungslosen Ablauf beizutragen. Wenn auch ihre Fähigkeiten nicht direkt mit der Bergbau- und Eisenbahnwelt zu tun haben, so zögert sie nicht, die Ärmel hochzukrempeln.

Im Interview